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Zusammenwachsen  

Zusammenwachsen 
Besuch des Stammapostels und Ruhesetzung Bezirksapostel Bernd Koberstein am 25. Februar 2018
   

Wort zum Monat  

  • Den Sonntag feiern
    Es ist eine segensreiche Tradition, dass wir als Christen den Sonntag feiern. Wir bekennen uns...
   

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Junge Christen bekennen sich zu Jesus Christus

Das von Stammapostel Jean-Luc Schneider den Konfirmanden des Jahres 2018 als Leitspruch herausgegebene Konfirmationswort bildete die Grundlage für die Predigt: „So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder.“ (Epheser 5, 1)

 

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Hier gehe es um die besondere Beziehung Gottes zu seinen Kindern, die sich genauso darstelle wie sie Eltern zu ihren Kindern haben. Daran ändere auch das Lebensalter der Kinder nichts, so der Apostel, denn es bleibe ja bei der Beziehung zu einander. Eure Eltern, Großeltern, Jugendbetreuer stehen euch zur Seite und Gott hat immer ein Herz für uns, versicherte der Apostel den Konfirmanden. Das zeigt Jesus Christus mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, der zu Hause von seinem Vater mit offenen Armen empfangen wird. Die englische Übersetzung des Bibelwortes lautet: Be ye therefore followers of God, as dear children (King James Bible). Die Bibel ist hoch aktuell, betonte der Apostel, denn die ersten „Followers“ gab es dort schon, bevor wir von ihnen in den Sozialen Medien gehört haben.

 

 

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Bezugnehmend auf das Lied des Jugendchores „Zeige uns den Weg“ verwies der Apostel auf Jesus Christus, der von sich sagen konnte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes 14,6) Uns allen gelte der Auftrag, Jesu Vorbild nachzueifern. Jesus sagt dazu: „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ (Matthäus 5,48)

Kennzeichen der Beziehung Jesu zu seinem Vater sind das Gebet, das Befolgen der Gebote und der Gehorsam. Es ist schön, wenn man gemeinsam in der Familie beten kann. Der Apostel riet den Konfirmanden, das persönliche Gebet zu pflegen, denn Gott ist beim Beten erlebbar. Gebote könnten einen einengenden Charakter haben, aber vor allem dienen sie zur Bewahrung vor dem Bösen. Jesus war seinem Vater gegenüber gehorsam aus Liebe zu uns Menschen. Deshalb gilt uns das Wort: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Epheser 4,32)

In seinem Predigtbeitrag bezog sich Hirte Thorsten Barnitzke noch einmal auf das Lied des Jugendchores, wo es u. a. heißt: „Zeige uns den Weg, wenn die Sonne sinkt.“ In diesen Situationen ist die Nähe Gottes zu erleben. Er nannte als Beispiel die Begegnung Jesu mit den Jüngern, die nach der Kreuzigung von Jerusalem wegzogen und auf dem Weg nach Emmaus waren. Denen ging Jesus nach. Er kümmerte sich um sie. Er war ihnen nahe. (Lukas 24,13-35)

Die Silbe „con“ in dem lateinischen Wort „confirmatio“ bedeutet „zusammen“, so der Hirte. In diesem Sinne möge die Gemeinde am Segen für die Konfirmanden teilhaben.

Pr. Markus Mann bezog sich in seinem Predigtbeitrag auf das Versprechen von Unternehmen, die für besonders langlebige Produkte eine Jahrzehnte lange Garantie geben. Im Vergleich zu Jesu Christi sei das nichts, denn ihm nachzufolgen biete eine lebenslange Garantie der Gemeinschaft mit ihm.

 

In diesem Zusammenhang wies der Apostel darauf hin, dass es unsere Aufgabe ist, immer einen freien Weg zu Jesus Christus zu haben.

Man könne die Frage stellen, wann das richtige Alter für die Konfirmation sei. Dazu verwies der Apostel auf den Blinden, der von Kindheit an blind war und von Jesus sehend gemacht wurde. Die Pharisäer befragten seine Eltern und diese antworteten: Fragt ihn, er ist alt genug; lasst ihn für sich selber reden. (Johannes 9,23)

So sei es mit den Konfirmanden auch. Sie seinen alt genug und können für sich selber sprechen!

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Vor der Segensspendung gab der Apostel den Konfirmanden noch einen Rat mit auf ihren Lebensweg: Fliehe vor der Sünde wie vor einer Schlage, denn wenn du ihr zu nahekommst, so sticht sie dich. (Sirach 21,2)

Hierzu passt noch ein Gedanke aus der Predigt des Apostels: Das „Ich entsage …“ im Konfirmationsgelübde könne als etwas Absolutes und kaum Haltbares aufgefasst werden. Zum besseren Verständnis helfe die Formulierung des alten Taufspruches, auf den das Gelübde zurückgreift: „Ich widersage …“. Aufgabe ist es also, sich dem Teufel immer wieder entgegenzustellen, ihm stets zu widersagen.

Text: Carsten Bruns, Wolfgang Krüger, Fotos: Martina Bernius

 

 

 

 

 

 

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